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Jules Verne - Folge 1: Entführung auf Hoher See

Jules Verne - Folge 1: Entführung auf Hoher See
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Geht auch ohne Mief von gestern!
Jules Verne ist doch eh nur was für Opas, dachte ich als diese Folge weiland erschien, kaufte sie mir dennoch und war von den geringelten Socken von dem was ich geboten bekam.

Und holla, wer beginnt den bunten Reigen an bekannten Stimmen? Niemand anderes als Christian Brückner – für Nichtkenner und oberflächlich zusammen gefasst: die Synchronstimme von Robert DeNiro (unter anderem).

Brücker gibt den Erzähler zum Besten, welcher niemand anders als Jules Verne ist. Verne erzählt davon wer sein Hauptprotagonist, also der snobistische Phileas Fogg, und fasst in ein paar kurzen Sätzen die Geschichte von „In 80 Tagen um die Welt zusammen.

Kurz danach bekommt man den nächsten Akustikgiganten angeboten. Sascha Draeger darf sich als Snobby Fog in die Gehörwindungen fräsen und schafft dies sofort, denn Timbre und Art und Weise des Spiels sind Snobby vom feinsten.

Was dann kommt, ist ein „Wenn schon, denn schon nur Hockaräter vom feinsten“-Ohrgasmus: Annina Braunmiller-Jest (Aouda), Manfred Lehmann (Ned Land), Marius Clarén, Marius(Passepartou), K. Dieter (Kapitän Nemo) sowie, Michael Pan, Bodo Wolf, Marie Bierstdt, Martin Sabel und eine ganze Latte an anderen bekannten Stimmen sorgt für angenehmen Sprach- und Spielfluss.

Der bunte Mischmasch aus Vernes Figuren ist ansprechend, denn Ned Land and der Seite von Phileas und Aouda zu hören ist eine nette Idee, welche sich zwar weit vom Original entfernt aber dennoch nahe genug dran bleibt um die Verne Opas feucht im Schritt werden zu lassen und die Neo-Vernalier von der ganzen Sache zu überzeugen.

Sebastian Pobot und Patrick Holtheuer regieren hier über die Geschichte von Markus Topf Markus Ahrens mit leichtfertiger Hand, welche zeigt das man auch neumodisch Staub von vergilbten Vorlagen pusten kann. Die Musik ist, wie erwartet, genau so umfangreich angenehm wie die Soundkulisse – auch wenn das wieder Plattitüde vom ältesten ist und von fast jedem Rezionauten gerne platt- und ausgewalzt wird.

Also: Neumodisch, dicht am Werk ohne am Werk zu kleben, angenehm für das Ohr und Hirn zu ertragen und flüssig im Abgang beim Wunsch nach einer Fortsetzung. Prädikat Hörbar! Kundenmeinung von Lukes Meinung / (Veröffentlicht am 27.01.2017)

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